Das sind meine Themen

Mein Name ist Zafar Khan, ich bin 33 Jahre alt und lebe unglaublich gerne in Frankfurt am Main, und so geht es hunderttausenden Frankfurtern. Für mich ist Frankfurt die Vorzeigestadt Europas für das erfolgreiche Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Nationen, Altersgruppen und Szenen. Unsere Metropole am Main ist zudem das Zentrum einer der produktivsten und dynamischsten Regionen in der Welt.

Am 06. März 2016 werden 93 Frankfurterinnen und Frankfurter für das Stadtparlament gewählt. Ich trete auf der SPD-Liste an. Auf meiner Internetseite findest Du alle relevanten Informationen zu meiner Kandidatur.

Pressefoto, SPD Kandidat Zafar Khan

Und das sind meine Themen:

Leben:

Aus ganz Deutschland und der Welt kommen immer mehr Menschen in unsere Stadt und wollen hier leben und arbeiten. Die Menschen, die hier leben und die, die zu uns kommen, erwarten eine Stadt mit attraktiven Bildungsmöglichkeiten und lebenswertem Wohnraum. Unsere Stadt wächst jährlich um 15.000 neue Bürgerinnen und Bürger. Liebenswert macht unsere Stadt, dass es hier vielfältige Möglichkeiten gibt, seine Freizeit zu gestalten. Eine  Stadt mit internationalem Flair, Wolkenkratzern, Fachwerkbauten und gleichzeitig mit so viel Individualität und vertikaler Entwicklung. Laut Statistik werden wir in den kommenden 20 Jahren mehr als 800.000 Einwohner haben. Dafür braucht die Stadt nicht nur neue Freiräume. Menschen, die seit Jahren in Frankfurt leben oder arbeiten, muss vor allem der Zugang zu allen Bildungs- und Kulturangeboten sowie bezahlbarem Wohnraum ermöglicht werden. Künftig soll es in Frankfurt nicht mehr möglich sein, die Mieten bei Wiedervermietung um 20, 30 oder gar 40 Prozent zu erhöhen. Auch den Ausbau von kulturellen Angeboten möchte ich stark fördern.


Wirtschaft & Arbeit & Flughafen:

Unsere internationalen, sich stetig im Wandel befindenden und innovativen Unternehmen wie auch der Frankfurter Flughafen prägen den Fortschritt unseres Landes. Das Handwerk, klassische Unternehmen und der Gründergeist innovativer Startups schaffen täglich neue Arbeitsplätze. Menschen, die hier Ideen haben, wünschen sich zu Recht, dass ihnen in unserer Stadt auch eine Chance geboten wird. Das verdient Unterstützung. Die Förderung für Gründer, Selbständige und Kleinbetriebe möchte ich durch ein flexibles und gerechteres Steuersystem erhalten. Dem Ausbau des Frankfurter Flughafens stehe ich sehr skeptisch gegenüber. Es wäre besser, Frankfurt bekäme einen zweiten, kleineren Flughafen bei Wiesbaden oder Friedberg anstatt einen Mega-Flughafen, der das Leben vieler Einwohner in seinem Umfeld zerstört. Neue Flughäfen bringen starke Entlastung für bestehende Flughäfen und schaffen viele und attraktive Arbeitsplätze. Mit Fraport haben wir zudem einen der besten Flughafenbetreiber der Welt in unseren Reihen.


Familie & Jugend:

In Frankfurt leben sehr viele Familien mit Kindern. Als Vater von drei kleinen Kindern weiß ich, wo Familien „der Schuh drückt“. Kinder groß zu ziehen, sie in die Gesellschaft einzugliedern und gleichzeitig beruflich erfolgreich zu sein, ist eine echte Herausforderung. Eltern wünschen sich zu Recht für ihre Kinder ein attraktives Bildungsumfeld mit modernen Schulen, Kitas, guter Betreuung  sowie einer gesunden, qualitativ hochwertigen Verpflegung. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Sie brauchen beste Bedingungen zum Aufwachsen und eine Förderung ihrer jeweiligen Begabungen und Talente. Ich will dafür arbeiten, um immer bessere Chancen für Frankfurterinnen und Frankfurter zu schaffen. Die Bekämpfung von Armut von Kindern und Jugendlichen liegt mir ganz besonders am Herzen. Etwa ein Viertel (22.500) aller Frankfurter Kinder ist davon bedroht.

 

Bildung & Chancen:

Ein Besuch in den Frankfurter Schulen genügt, um zu erkennen, mit welchen niedrigsten Standards unsere Kinder für ihre Zukunft „fit“ gemacht werden. Hier bröckelt nicht selten der Putz von den Wänden. Das erleben viele Eltern unmittelbar und darin drückt sich der enorme Investitionsstau bzw. das -versäumnis aus. Dazu kommt, dass über 1.000 Jugendliche nach ihrem Schulabschluss nicht den Anschluss ins Berufsleben finden. Über 500 Kinder bekommen keinen Platz auf einer ihrer drei Wunschschulen. Ich fordere daher, dass in jedem Stadtteil jeder anerkannte Abschluss für jedes Kind möglich gemacht werden muss. Das gelingt durch mehr Investition in Bildung und durch bessere Mittelschulen und Gymnasien. Wenn wir den Fortschritt in Deutschland erhalten möchten, so müssen wir endlich aufhören an unseren Kindern zu sparen. Die bestmögliche Entfaltungsmöglichkeit eines jedes Individuums kann uns nur gelingen, wenn Chancengleicheit für alle gesichert wird.

 

Zukunft:

Frankfurt ist auf dem Weg eine echte Smart-City zu werden. Die Potentiale der Smart-City entfalten sich im digitalen Beziehungsgeflecht zwischen BürgerInnen, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Kostenfreies W-Lan, Industrie 4.0, Smart-Mobility, Smart-Governance oder Smart-Living sind nur einige wenige Schlagwörter, mit denen sich die Stadt derzeit beschäftigt. Ich möchte, dass auch in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung  die Politik im Interesse der Menschen handelt und das Wohlergehen des Menschen stets in den Mittelpunkt rückt. Dabei denke ich vor allem auch an das Wohlergehen unserer älteren  Generation.


Vereine & Ehrenamt:

Für mich pulsiert das Leben Frankfurts in den Vereinen, nicht in den Wolkenkratzern. Doch nicht wenige Vereine stecken in der Krise. Mehr Initiativen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements sind daher die Mittel der Wahl. Als ehemaliger Jugendleiter und aktiver Geschäftsführer eines Tradionsvereins in Frankfurt, weiß ich nur zu gut, dass heute in den Vereinen die eigentliche Integrationsarbeit und die Beratung für viele neue Mitbewohner im Ort stattfinden. Unsere Vereine und das Ehrenamt verdienen deutlich mehr Anerkennung und eine deutlich bessere Unterstützung durch die Stadt. Daher fordere ich ein effizientes Zusammenspiel zwischen allen Akteuren wie Verwaltung, Wirtschaft, Dachverbände und Großvereine mit den kleinen Vereinen in den Ortsteilen. Die Abwälzung der Bürokratie auf die Vereine muss gestoppt und eine neue einfache Steuerpolitik für das Ehrenamt eingeführt werden.

 

Dialog:

Es wäre schön, wenn die Vielfältigkeit der Stadt sich auch in der Stadtpolitik wiederspiegeln würde. Gerade als Sozialdemokrat muslimischen Glaubens will ich helfen, Vorurteile gegenüber dem Islam in der Bevölkerung abzubauen und mich in der muslimischen Community dafür einsetzen, dass Islam und demokratische Werte keine Gegensätze sein müssen. Beispielsweise heißt es im Islam: „Der beste unter euch ist derjenige, der seine Frau am besten behandelt“. Mit meinem Leitmotto „Liebe für alle, Hass für keinen“ stelle ich mich klar auf die Seite der Verfechterinnen und Verfechter der Gleichwertigkeit und derjenigen, die sich dafür einsetzen, allen Menschen die gleichen Rechte und Chancen anzubieten. Demokratie bedeutet für mich Gerechtigkeit und Partizipation zu begreifen und zu schützen, um schließlich sich und anderen in diesem Raum freie Entfaltungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Ich möchte einen Dialog darüber anstoßen wie wir unsere gemeinsame Zukunft so gestalten können, dass Christen, Juden, Muslime und Atheisten einander helfen und friedlich zusammenleben.


Flüchtlingspolitik:

Die aktuelle Flüchtlingskrise beschäftigt mich ebenfalls sehr. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass uns in der Zukunft noch große Herausforderungen bevorstehen. Auch ich war einst ein Flüchtlingskind. Mir persönlich hat das integrative Miteinander und die Bereitschaft vieler Deutschen, mich mitwirken zu lassen und ihre Anerkennung meines Andersfühlens und -denkens entscheidend geholfen. Wer Gruppen oder Einzelne ausschließt oder sie gegeneinander ausspielt, schadet  unserer demokratischen Kultur und offenen Gesellschaft. Über die, die nur kommen, um sechs, sieben Monate lang Geld zu beziehen, bin ich enttäuscht, denn das geht zu Lasten wirklich bedrohter Flüchtlinge und vieler Deutschen. Auch hier möchte ich einen Frankfurter Dialog anstoßen, bei dem wir gemeinsam und auf Augenhöhe uns die wirklich wichtigen Zukunftsfragen stellen. Die Ergebnisse des Dialogs sollen auch unserer Landes- und Bundespolitik als eine Orientierung dienen. Wo, wenn nicht in Frankfurt, wäre der richtige Ort für einen so wichtigen Dialog!?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*